In meinen Artikeln und Reviews verwende ich aus Gewohnheit gerne mal bestimmte Begriffe oder Abkürzungen. Für manches gibt es auch einfach keinen gängigen deutschen Begriff, der eindeutig ist. Daher habe ich hier eine Liste zusammengestellt (die ich regelmäßig erweitere, wenn nötig), die hoffentlich alle Fragen aus dem Weg räumt :)

Technik:

  • FOH: Front Of House oder auch: Soundboard, Mixing Desk – die Schaltzentrale für den Sound und bei entsprechenden Shows, gern auch für Licht und Videoeinspieler
  • PA: Public Address – die Soundanlage, die aufs Publikum gerichtet ist
  • IEM, In-Ear Monitoring: Der Knopf im Ohr bei den Musikern. Hier hören sie speziell abgestimmt, was sie brauchen, um aufzutreten. Der eine mehr Bass, der andere Gitarren. Ausserdem kann man im IEM, weil es das Publikum nicht hört, auch Taktgeber, Einzähler und Clicks einspielen.
  • Feedback: das kreischende Geräusch, wenn Input und Output überkreuzen – eine Rückkopplung
  • Teleprompter: Ein kleiner Monitor, wo der Songtext drauf läuft, damit der Sänger nicht aus dem Konzept kommt.
  • Amp: Verstärker
  • ALD: Assistant Listening Device – gibt es in einigen Venues. Dies sind spezielle Geräte, die Menschen mit Einschränkungen im Hörvermögen nutzen können (mit medizinischer Bestätigung), quasi ein Hörgerät, dass den Soundboard-Feed liefert und so störungsfreies Hören ermöglicht. Kann man sich dann in der benötigten Lautstärke einstellen.

Tickets & Veranstaltung:

  • hochverlegt: Veranstaltung in eine größere Location verlegt, weil die Nachfrage zu groß war
  • Pre-Sale: Spezieller Ticketvorverkauf vor dem offiziellen Vorverkauf
  • Public Sale, Public Onsale: der öffentliche, reguläre Vorverkaufsstart
  • FOS: Front of Stage – abgetrennter Stehplatzbereich direkt vor der Bühne, mit eigenem Ticketkontingent
  • Nosebleeds: Sitze, die augenscheinlich so schlecht sind, dass man Nasenbluten bekommt
  • GA: General Admission – Stehplatzbereich, gerne auch mal unlogisch “Floor Seats” genannt
  • Location, Venue: Der Veranstaltungsort – Halle, Club, Stadion, Open Air Platz
  • Support Act: Vorband. Eine zusätzliche Band, die schlichtweg dazu da ist, den Zuschauern die Zeit zu vertreiben und sie anzuheizen (daher ein Support, also Unterstützung, für den Hauptact). Ist für sehr viele Bands durchaus ein Sprungbrett für den eigenen Ruhm.
  • Merch, Merchandise: Die Fanartikel und andere Sachen, die die Band mitbringt, die man vor Ort kaufen kann.

Musikalisches:

  • Plektrum, Pick, Plec: die kleinen dreieckigen Dingelchen, die Gitarristen und Bassisten benötigen :)
  • Encore: die Zugabe – in der Regel geplant. Band verläßt die Bühne, wartet ca. 2min und kommt nach dem verlangenden Applaus und Gejohle der Zuschauer wieder raus
  • Intro / Outro: viele Bands nutzen ausgewählte Songs, die nach der Pre-Show Music direkt über das Soundboard gefeuert wird, um ihren Auftritt einzuleiten. Mitunter wird auch entsprechend der immer gleiche Song gewählt, der gespielt wird, wenn das Saallicht wieder angeht.
  • Pre-Show Music: das, was vor dem Konzert in der Halle gespielt wird, große Bands wie U2 wählen diese sehr häufig selbst aus.
  • Setlist: die meist vorher geplanten Songs, die bei der Show gespielt werden. Auch der Zettel, der gerne neben jedem Musiker und am Soundboard liegt, heisst so.