We Are Scientists – Leipzig, 06.Februar 2019 (Communipaw)

Am 06.02.2019 ging es schon gleich weiter mit dem Konzertjahr 2019, ebenfalls wieder im Werk 2 in Halle D.

Diesmal musste ich mich nicht anstellen. Als ich 10-15min nach Türöffnung ankam, war der Laden noch leer, es gab auch keine Absperrung vor der Bühne.

Communipaw

Als Vorband waren heute Communipaw angesagt. Dies ist das zweite Bandprojekt vom Drummer der Scientists, Keith Carne. Er hat aber nur seinen Sänger und Gitarristen Brian Bond mitgebracht, die anderen beiden waren nicht dabei. Vor der Bühne war es noch ziemlich leer, so dass ich mich dann doch nach vorn gestellt habe.
Ich hatte zuvor bei Spotify reingehört und fand die Songs nicht schlecht. Brian hat eine wirklich tolle Stimme. Mit nur einer Gitarre und Schlagzeug, dazu ein paar Backingtracks, wirkten die Songs jedoch ein wenig farblos, obwohl hier wirklich Talent drin steckt. Auch war die Gitarre wieder recht laut gedreht, so dass Brian etwas gegen den eigenen “Krach” anzukämpfen hatte.
Im Laufe seines Auftritts tauten dann die Zuhörer zunehmend auf und spendeten deutlich mehr Applaus. Als Setbeginn hatte man mit California Blues leider einen nicht so tollen Titel gewählt, der er etwas schwerfällig und melancholisch ist. Die weiteren Songs waren melodischer und etwas bewegter. Zwei der präsentierten Songs sind leider nicht veröffentlicht, daher kenne ich die Titel nicht. Einen dieser beiden hatte ich gefilmt.

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Ich würde mir wünschen, dass die Jungs weitermachen und sich durchaus auch weiterentwickeln, Talent ist auf jeden Fall reichlich vorhanden!

We Are Scientists

Kurz vor 9 waren dann die Scientists dran und hielten sich auch nicht lang bei der Vorrede auf. Mittlerweile war die Halle D auch anständig gefüllt und das Publikum ging begeistert mit. Schnelle und laute Gitarren – die aber leider wirklich derart laut waren, dass man den Gesang absolut nicht mehr hören konnte. Die Jungs hatten sichtlich Spass und haben Geschichten erzählt, rumgescherzt und das Publikum war begeistert bei der Sache und hüpfte und sang mit. Ruhig wurde es eigentlich gar nicht, es ging die ganze Zeit schön rockig quer durch die Bandgeschichte.

Gutgelaunt wurden Gitarre und Bass fast 90 Minuten lang ordentlich drangsaliert, Keith Murray hüpfte dabei wie ein Derwisch über die Bühne, während Chris am Bass doch eher der Ruhepol zu sein schien.

Ich hatte wirklich meinen Spass, leider war der Sound diesmal wirklich sehr schlecht. Das kann man auch auf den Videos gut hören, bzw. eben nicht, da man den Gesang streckenweise leider gar nicht hört.

Zum Schluss kam dann auch der Drummer nach vorn und freute sich offenbar tierisch über mein Sweatshirt – die Golden State Warriors (Basektball Team aus Oakland / San Francisco) – was mich etwas wunderte, da die Jungs aus New York stammen.
Wer auf Indie-Rock steht und es sehr gitarrenlastig mag, sollte sich die New Yorker auch unbedingt mal anschauen.

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